Ex
per-I ment: FÜNF RÄUME
R.#1
einsam
flimmern
flattern
objekte
buch
koffer
wahrheit
eslebe
kampf
seele
einsam
regym
sturz
resignation
stille
schweigt
flattern
R.#2
sind
dich
in
sand
fremd
fliegen
flucht
klang
geruch
gang
betrachten
turist
singen
schwebend
boden
sand
phantasie
egzotisch
horizontal
warm
R.#3
polarität
schrei
gesang
ungeachtet
repression
urlauten
lauten
gesänge
schwarz
weiß
unterdrückt
mustern
geschlecht
kampf
repressiv
frau
religion
mann
gesang
entwickelt
sein
ausbruch
R.#4
zukunft
hygen
schmerzt
allein
kühl
kalt
gefroren
mensch
fremd
abstosen
verlust
orientierungsverlust
raumverlust
körperverlußt
hart
R.#5
black
rthyhme
überlappen
welt
world
schwarz
mtv
kind
weiße
kolonial
darstellen
sein
musik tv
welt
kontinent
blackman
Ukio:
Das bewusste erleben des Augenblicks lindert den Schmerz über die
Vergänglichkeit.
ex
per I-ment
Film:
FÜNF
RÄUME
A.
Meine Entwicklung zum Medium Film
1.
Reproduzierbarkeit von ’Baby Ich’
2.
Menschengeschichten in Archiv Gottes
3.
Besondere Momente für Wiedergabe
4.
Wahrnehmung der Kamera und der Ich überlappen sich
5.
Ex per I-ment Film: Fünf Räume
B. Ex
per I-ment Film: Fünf Räume
1.
Motivation
1.1.
Die Kraft des Mediums Film bei Räumlichkeiten zu schaffen
1.2.
Gedanken, Gefühle, Gesänge und Bewegungen zu reagieren
1.3.
Die Eignung der Video-Räume für Ex per I-ment
2.
Zielsetzung
2.1. Learning by
doing
2.2.
durch den ICH / I filtern
3.
Experiment
3.1.
Was ist “Experiment”, “experimentieren”?
3.2.
Bedeutung des Experiments
3.3.
Experimenteller Film
3.4.
Ex per I-ment
4.
Subjektive Wahrnehmung
4.1.
Wahrnehmung
4.2. Wahrnehmung des Ichs
4.3.
Wahrnehmung der Kamera
4.4.
Wahrnehmung in Bewegung
5.
Zeit und Raum in Beziehung zum Film
C. Phasen
des Projektes
1.
Vorarbeiten
2.
Shooting
3.
Schnitt und Montage
D. Die
“Fünf Räume”
1.
R. #1 stille schweigt einsam
2.
R. #2
3.
R. #3
4.
R. #4
5.
R. #5
E.
Schlussfolgerung
A. Meine Entwicklung zum “Medium Film”
1.
Reproduzierbarkeit von Baby Ich
Es
war in der Zeit, als ich noch in der Grundschule war; wohl in der
ersten oder zweiten Klasse, als die Erzählungen meiner Eltern über
meiner Babyalter mich berauschten. Wenn man in einer Familie
aufwächst, in der man die Erinnerungen aus jenen Zeiten erzählt
bekommt, welche man selbst nicht kennt, neigt man anscheinend zu
einer Phantasiewelt die sich von “jetzt” löst.
Sie
sprachen vom süßesten Wesen der Welt, welches mir viel näher stand
als die Charaktere von Kinderfilmen. Doch war ich unfähig mich in
meiner Babyalter zurückzuversetzen, mich selbst in einem vergangenen
Alter kennenzulernen und mit dem Baby-Ich zu spielen.
Ich
wünschte mir viele Bilder aus der Zeit, die nicht mehr produzierbar
waren. Ich fand es schade, dass meine Eltern, um Filme von mir zu
haben, mich nicht in Kinderfilmen spielen ließen.
Und
irgendwann bin ich zu kleinen, lebenden, dreidimensionalen
Fingerfiguren von mir gekommen. Die, um mit mir zu spielen, immer bei
mir sein sollten. Die beim Älterwerden, in unterschiedlichsten
Phasen von, sich immer mehr vermehrten, und mich mit mir immer weiter
leben lassen sollten. Ich liebte diese Idee. So hatte ich auch eine
lange Zeit ein ganz enge Freundin. Ein kleines Baby-Ich, das vor
allem wenn es mir langweilig war, um mich herum lebte.
Leider
haben sie sich nie vermehrt, wahrscheinlich weil ich nie von meiner
Sicht heraus eine deutliche Veränderung in meinem Sein erlebt habe,
die mich zu eine Kopie von dem Vorigen, motiviert hätte. Ein
deutliche Änderung war nur zwischen dem Baby-Ninel und der
Erwachsenen mit acht Jahren, die ihre frühere Geschichte nur aus
Erzählungen aufbauen konnte.
So
hatte ich eine kleine virtuelle Welt für mich und mein Baby-Ich.
2.
Menschengeschichten in Gottes Archiv
Ein
anderes Gefühl, bei dem ich paar Jahre später hängen geblieben
bin, war die Vergänglichkeit der Zeit. Vielleicht nicht wie bei
meinen Babyjahren unbewusst, aber das “Jetzt” löste sich
trotzdem ständig in das Vergangenheit. In langweiligen Unterrichten
wusste ich nicht, ob ich mir wünschen sollte, die Zeit möge
schneller fließen, oder nicht? Ich fragte mich, wovon die
Geschwindigkeit der Zeit abhängig sei, weil sie mir nicht immer
gleich schien.
Als
ich in Mathematik Unterricht den ’Durchschnitt’ lernte, war die
Antwort gefunden: Der Durchschnitt der Wünsche aller Menschen auf
der Erde musste das Entscheidende sein.
In
der vierten Klasse habe ich den Begriff von Ahiret günü - das
totale Ende des Lebens auf der Erde- in Religionsunterricht kennen
gelernt. Alle Menschen sollten am Ende des Lebens vor Gott stehen und
auf einer riesigen Leinwand ihre eigene Geschichte wie in ein Film zu
sehen bekommen.
Ich
war überglücklich bei diesem Gedanken, dass ich zumindest noch
einmal mein ganzes Leben zu sehen bekommen würde. Ein Film, in dem
ich noch mal mein Leben würde miterleben können! Gegenüber der
Vergänglichkeit des Lebens hatte es mich beruhigt, dass der Lieber
Gott, in seinem Archiv auch mein Leben als Aufzeichnung hätte.
3.
Besondere Momente für Wiedergabe
Es
gibt Momente im Leben, die sich vom Rest abheben und etwas
Überirdisches in sich bergen. Immer wieder, ein paar Sekunden oder
Minuten. Diese machen für mich das Leben lebenswert und haben die
Kraft mich in einen Lebensrausch zu ziehen.
So
habe ich mir ziemlich bewusst vorgenommen, diese Momente in meinem
Gedächtnis aufrichtig aufzuzeichnen. Man kann es fast trainieren
nennen, wie ich mit fünfzehn angefangen habe, meine besondere
Momente mit Bild und Ton zu speichern: um sie immer wieder in mein
Leben hinein zu rufen und dieses Gefühl, auf der Welt gut und
glücklich aufgehoben zu sein, mehrmals zu steigern.
Die Wiedergabe einzelner Fragmente
von Erlebnissen, die mir in unglücklichen Zeiten Hände reichten.
4.
Wahrnehmungen der Kamera und Ichs überlappen sich
Meine erste Begegnung mit der Kamera
ist auch einer der Momente den, ich in meinem Gedächtnis aufzeichnen
musste. Ein Jahr bevor ich diese Auseinandersetzung hier angefangen
habe, hatte ich die Gelegenheit bei einem Filmprojekt teilzunehmen,
wo ich die Kamera zum ersten Mal in der Hand hatte, durch den Sucher
sah und Aufzeichnungen machte. Die Kamera hatte Wahrnehmungen(!), die
meinen ziemlich überlappten. Eine Art von Authentizität. Und ich
konnte sie immer wieder wenn ich wollte wiedergeben. Das Gefühl von
Macht und Authentizität hat mich gleich gefesselt. Die Themen mit
denen ich mich im früheren Alter auf der abstrakte Ebene beschäftigt
hatte, tauchten auf einmal mit der Hilfe eines Geräts im realen
leben auf.
5.
Ex per I-ment Film: Fünf Räume
Als
ich im August 1999 die Ausstellung Video Cult/ures im Zentrum für
Kunst und Medien in Karlsruhe, im Rahmen des Seminars “Tanz, Raum
und Kommunikation” besuchte, wusste ich, das es für mich die Zeit
und der Ort war zu filmen.
Die
Räumlichkeiten dieser Ausstellung waren für mich sehr geeignet,
weil sich unterschiedlichste Gefühls- und Kulturwelten ziemlich nah
beieinander befanden.
Die
Kraft der Film verschiedene Räumlichkeiten zu schaffen war
verlockend.
Ich,
als Betrachter, hatte Gedanken, Gefühle, Gesänge und Bewegungen,
mit denen ich auf die Werke reagierte.
B.
Ex per I-ment Film: Fünf Räume
1.
Motivation
- Die Kraft des Mediums Film Räumlichkeiten zu schaffen
Obwohl
die Räumlichkeiten die Videos der Videokünstler auf der Ausstellung
‚Video Cult/ures’, in der Dimension ziemlich ähnlich waren,
waren zwischen
den vier Wänden Welten unterschiedlichste Welten verborgen.
(Die Kraft der Film Räumlichkeiten zu schaffen war verlockend.) Auf
den kleinsten Feld stand ein Weltausstellung zur Verfügung. Das war
die erste Eigenart der Ausstellung, die in mir was bewegte.
1.2. Gedanken,
Gefühle, Gesänge und Bewegungen zu reagieren
Das
zweite, welches die Motivation für den Produktions- eines
Filmprojektes bei mir auslöste war, dass ich auf diese Werke der
Videokünstler gern reagiert habe, mich in einem Dialog
mit einigen von ihnen empfunden habe und all dies festhalten wollte.
Ich,
als Betrachter dieser Werke, den ich am nahesten kenne, hatte
Gedanken,
Gefühle, Gesänge und Bewegungen zum Reagieren.
In
einem Raum war ich leise und still. Hatte ein Wahrnehmungsablauf der
zerhackt war. In dem anderen einen der fließt. In einem habe ich
meine Schritte gehört, in dem anderen wollte ich singen. In einem
war ich eine von den Frauen, die die Videokünstlerin mit einem
Symbol darstellte und wollte mich dazu stellen. In dem andere, war
ich ein Außenstehender der nur mittanzen wollte.
Und
gerade das, meinte ich, ist ein guter Anlass um das Medium Film
einzusetzen.
1.3.
Die Eignung der Räumlichkeiten für “ex per I-ment”
Die
Räumlichkeiten der o.g. Ausstellung waren für mich sehr geeignet,
weil sich die unterschiedlichsten Gefühlswelten ziemlich nah
beieinander befanden. Die weit Auseinender liegenden Eigenschaften
der Werke, die zudem aus unterschiedlichsten Kulturräumen stammen,
waren mir bei der Aufgabe, eine wichtige Hilfe. Die deutlichen
Unterschiede im Ausdruck der Räumlichkeiten waren für mich gute
Experimentieraufgaben. Feinere Unterschiede im Film übersetzen zu
wollen, würde den ersten Kontakt mit dem Medium nur erschweren, und
das ´learning by doing´ nicht effektiv ablaufen lassen.
2.
Zielsetzung
2.1.
Learning by doing
Das
Projekt “Exper I-ment Film: Fünf Räume”, ist für mich der
erste aufrichtige Kontakt zum Medium Film, den ich als
Darstellungsmöglichkeit Räumlichkeiten auf der abstrakter Ebene
kennenlernen wollte.
Ich
wollte experimentieren, um das Neue kennenzulernen, und die
Möglichkeiten dieses Mediums durch „learning by doing“ zu
erfahren.
2.2.
Durch das Ich filtern
Ziel
dieser Arbeit ist, die Gefühlserlebnisse in einer Räumlichkeit, die
in diesem Fall von Videokünstlern geschaffen wurden, durch mein
eigenes ICH zu filtern und meine Eindrücke wiederum mittels des
Mediums Film, auszudrücken.
Es
ist schwer von einem ganzheitlichen Konzept zu sprechen, denn da ist
auch kein Grund dafür, wenn man diese Arbeit als Kennenlernen eines
´neuen´ Mediums versteht. Da stehen zweckmäßige, ziemlich
pragmatische Überlegungen im Vordergrund. Trotzdem war es mein Ziel,
neben den technischen Möglichkeiten gleichzeitig anzufangen, mit der
Umsetzung meiner subjektiven Wahrnehmungen, Film auch als
gestalterische Ausdrucksform zu benutzen.
3.
Experiment
3.1 Experiment: -wissenschaftlicher
Versuch
-Versuch,
Wagnis: gewagtes, unsicheres Unternehmen vonden man nicht weiß, wie
es ausgehen wird. (ob gut oder schlecht)
3.2.
Die Bedeutung des Experiments
Ich
finde es wichtig, gestalterische Prozess –sei es Architektur, Film,
Plastische Künste...etc.- aus dem Experiment entstehen zu lassen.
Man sollte bereit sein, dem gedanklichen und gestalterischen
Experiment Raum zu geben. Ein Experiment richtet sich einem
vorformulierten Ablauf, sondern entsteht aus einem emotionalen
Bedürfnis heraus, das man zulassen, und dessen Eigendynamik man
nutzen sollte. Mit Experimentieren werden nicht nur Prozesse
angestoßen, sondern es wird auch die eigene Persönlichkeit
entdeckt.
3.3.
Experimentalfilm: Avantgardefilm
Sammelbeziehung
für künstlerische, nicht kommerzielle Filme, die meist die
Spieldauer von Kurzfilmen haben und formal von avantgardistischen
Kunstrichtungen beeinflusst sind.
(Eine
Renaissance erlebte der Experimentalfilm im Undergroundfilmen)
3.4.
Ex per I-ment
Mit
’ex per I-ment’
meine ich nicht die Bedeutung des Wortes ‘Experiment’, die man im
wissenschaftlichen Bereich gebraucht. Für mich bezeichnet dieses
Wort das Kennenlernen eines unbekannten Mediums, nicht mit Hilfe
einer Gebrauchsanweisung, sondern mittels der praktischen
Auseinandersetzung mit ihm selbst. Man könnte meinen, dass das
Herausgearbeitete viel einfacher durch die schonexistierenden Bücher
über Filme erlernbar wäre, und es nicht nötig sei das Rad noch
einmal zu erfinden.
Nein,
ich meine das Rad wieder erfinden zu dürfen, ist in einer
Entwicklung ganz wichtig; und gerade das wollte ich in meine
Entwicklung mit einbauen.
Heute
bin ich überzeugt, dass ich die richtige Wahl getroffen hab, indem
es mir wichtiger war, statt die technischen Eigenschaften,
Möglichkeiten und Qualitäten zu beherrschen, Wahrnehmungen,
Eindrücke und Gefühle zu übersetzen. Ich beschloss wie ein Kind
zum ersten Mal mit einem Stift in der Hand, mit der Kamera einfach
anzufangen.
Das
experimentelle Herangehen, mit dem ich ein ganz neues Medium kennen
lernte, bedeutet für mich auch gleichzeitig, sich mit der Frage des
Schnitts und der Montage zu befassen. Ich wusste nicht was mich
erwartete, was für Möglichkeiten mir zu Verfügung stünden und wie
weit ich fähig wäre, dies in den Griff zu bekommen. Alles war für
mich ungewiss und ich sprang einfach in dieses unbekannte Wasser.
4.
Subjektive Wahrnehmung
4.1
Wahrnehmung
Prozess,
in dessen Verlauf ein Organismus auf Grund von physikalischen und
chemischen Reizen, vermittelt durch seine Sinnesorgane und
aufbereitet nach spezifischen Gesetzmäßigkeiten, eine anschauliche
Repräsentation der Umwelt und des eigenen Körpers herstellt.
4.2
Der Wahrnehmungsbegriff in seiner Erweiterung bezieht auch das
Denken, Fühlen und Empfinden ein, mit dem der Bedeutungsinhalt eines
Gegenstandes erfasst wird.
Das
Sehen präsentiert die innere Sehweise, das Bewusstsein
interpretiert.
Die
Wahrnehmung erfasst das Gesehene / das Erlebte einerseits bildhaft -
emotional, andererseits formal - informativ. Beide Vorgänge, Bild
und Bedeutung, sind stets aneinander gekoppelt, und sie werden mit
dem bislang vorhandenen Repertoire von Kontext, Kenntnissen und
Erfahrungen ins Bewusstsein eingeordnet.
Das
Erkennen von Inhalten wird stark von persönlichen und beruflichen
Faktoren beeinflusst; wie ich eingangs darstellte, waren es bei mir
Vorprägungen aus meiner Kindheit und Jugend, überwiegend also die
Beziehung zu meiner Familie, meiner engeren sozialen Umgebung, und
natürlich aus meiner eigenen körperlichen, geistigen und sinnlichen
Konstitution.
Auch
kulturelle / religiöse Prägungen können dazu führen, dass das
Wahrnehmungsspektrum verschoben wird, d.h. dass das Interesse
bestimmte Zusammenhänge intensiver wahrzunehmen sind als die
Andere.
4.3.
Die Wahrnehmung der Kamera
Die
Authentizität der Aufzeichnung der Kamera ist ein sehr starkes
Phänomen. Aber ebenso, der Glaube des Menschen an diese
Aufzeichnungen. Es ist als hätte die Menschheit ein Urglaube für
die virtuelle Welt. Wir neigen dazu, uns auf diese Pseudo-Welt
einzulassen, ohne viel nachzufragen. Dies ist von der Menschheit den
Filmemachern gegebene Macht. Die sich ständig steigernden
Möglichkeiten der Manipulation –macht auf bewegte Bilder, die
Macht auf Menschen haben- entwickelt sich zu einen sehr sensiblen,
philosophischen und moralischen Gebiet. Bewegte Bilder, die sich auch
in der dreidimensionalen Ebene immer mehr zeigen lassen werden, sind
ein Konkurrenz für die Realität selbst. Wie eine Alternative, so
auch eine Flucht. Meiner Meinung nach ist diese Werkzeug, das alles
aufzeichnet, archiviert und irgendwann, aber auch im selben Moment
wiedergabefähig ist, unterstützt von der Computertechnologie, das
Werkzeug des neuen Jahrhunderts.
4.4
Zeit und Raum im Beziehung zur Film
Wie
alles, stehen auch Architektur und Film in einer wichtigen Beziehung
zur Zeit. Architektur zu machen, bzw. einen Raum zu schaffen ist ein
Signatur auf der Zeitachse. Ein materiell gewordenes Konzept, das mit
der Umarmung seiner Erlebender eine Bühne ist.
Ich
gehe von dem Menschen aus . So ist die Zeit für mich, relativ zu
einem Menschenleben definierbar. Architektur hat relativ zu einem
Menschenleben oft ein längeres Lebensdauer
-eine
Dauer die relativ zu einem Menschenleben ziemlich lang ist –. Bei
Film ist es dies viel kürzer.
Film
ist zwar immer wieder wiedergabefähig, kann vielleicht auch unter
Umständen viel länger leben als Architektur, hat aber ein viel
schwächere Präsenz.
Raum
ist ständig da, umraumt Menschen, und wirkt auf sie.
Film
ist nicht immer da. Doch hat er eine Eigenschaft von
Wiedergabefähigkeit.
Film
gleicht eher der Wahrnehmung eines Menschen in einem bestimmten Raum.
Kamera
ist eher eine Auge. Eine Auge, das wahrnimmt.
Dies
Wahrnehmung kann auch als ein Auge von Menschenmassen dienen.
Beim
Film ist die Zeit viel entscheidender. Weil er sich auf einer
Zeitachse aufbaut.
Welche
Rolle spielt der Begriff Raum?
Raumwahrnehmungen
verbindet man immer mit einer emotionalen Empfindung, mit der sich
ggf. auch ein höherer Sinn mitteilt. Aus diesem Zusammenhang heraus
kann deshalb davon gesprochen werden, Raum sei schön, hässlich,
bedrohend, beruhigend etc., weil wir nicht nur auf die Dimension
sondern auch auf die Wirkung des Raumes reagieren. Zwar wird immer
räumliche Zusammenhänge und deren Wirkung auf den Menschen zu
ergründen, doch aus Gründen der Komplexität sind einfache
Antworten, geschweige denn einfache Folgerungen problematisch. Aus
kreativer Sicht wäre es höchst bedauerlich, wenn Raumgestaltung und
ästhetische Wirkung gewissermaßen aus Tabellen ableitbar wären.
Trotz aller philosophischer und wissenschaftlicher Ergründung, die
zum Verstehen unverzichtbar ist, muss es eine existenzielle Aufgabe
des Menschen bleiben, seine Raumvorstellung in seiner Zeit und für
seinen Ausdruck subjektiv und intuitiv zu entwickeln.
Welche
Rolle spielt der Begriff Zeit bzw. Bewegung?
Alles
was wir sehen ist nur ein Bild. Reihen von Bildern. So ist auch die
Wahrnehmung von Architektur, nur Bilder die nacheinander Folgen. So
erleben wir am Bildschirmen, ständig Räumlichkeiten, die wir zwar
zwei dimensional wahrnehmen, aber dreidimensional bearbeiten. Mit
bewegten Bildern auf den Bildschirmen werden wir in kommenden
Jahrzehnten unsere Erleben von Raum definieren müssen. Erweitern
oder verengen, aber doch abhängig von dieser Medium ein großer Teil
unsere Leben definieren.
C.
Phasen der Projekt
Die
Umsetzung der subjektiven Wahrnehmung mit der Medium sollte man im
Grunde in zwei teilen. Das
ist “The shooting” and “Cut and montage”.
Natürlich
sollte man die Vorarbeiten bei einer Film gar nicht unterschätzen,
doch habe ich bei diesem Projekt die Vorarbeiten nicht mein
Schwerpunkt gerichtet.
- Vorarbeiten
- The shooting
- Cut and montage
In
diesem Projekt basieren die Vorarbeiten, auf die Besichtigung der
Räumlichkeiten und das Klären vom Kamerastandpunkten, den
Lichtverhältnissen und den gegebenen Größenverhältnissen. Die
Übersetzung basierte erstens dominierend auf der Positionierung,
Stellung und Ablauf der Kamera. Dazu wird in den einzelnen
Beschreibungen Näheres gesagt. Zweitens wollte und musste ich mich
auf die Werke einlassen, also die Teilnahme meines Ichs und die der
Darstellerin in der Reaktion auf diese semivirtuellen Räumlichkeiten.
Dabei versuchte ich abstrakte Begriffe einer Filmsprache zu
übersetzen. Die abstrakten Vorstellungen, die durch meine eigen
Wahrnehmungsprozess bewusst wurden (zum Definition kamen), sollten in
der Vorbereitungs-Phase zum Ausdruck kommen. All das Gesuche und die
Entdeckungen entstanden durch das ´Rankommen´, das ich gerne
´Experiment´ nenne.
D.
Die FÜNF Räume
Wie
jedes Buch sich mit seinen Lesern zu vervollkommnet, vervollkommnet
sich auch jedes Kunstwerk erst mit seinen Betrachtern. Das
Weiterleben der Impulse im Gefühls- und Gedankenleben der Zuschauer
ist für mich fast so wichtig wie der Werk selbst.
Die Dialog zwischen den Zuschauern
und Kunstwerken bzw. den Künstlern sollte deswegen interaktiv sein.
Die
Fünf Räume, auf denen meine Filme basieren, entstammen aus
unterschiedlichen Kulturkreisen, und vermitteln auch unterschiedliche
Mitteilungen. Die Wahrnehmung des Ichs sind auch bei ziemlich
unterschiedliche Entschlüsslungen gelandet. Wenn man von den Zweck
von den ganzen Films zu den einzelnen Teilen runter zoomend, erreicht
man ein ganz anderen Umgang mit dem Thema. Auf einmal verschwindet
der Pragmatismus. Und das Gefühls-, Gedanken- und Wahrnehmungs-
betonte Ich taucht auch in eine Reaktion zu den unterschiedlichen
Werken der Videokünstlers ein.
Die einzelne Räume werden
hinsichtlich folgender Aspekte erklärt:
a.
Die Abstrakte Definition von Empfindungen in Räumen
b.
Die Teilnahme des Darstellers
c.
Die Kamerastellung und -Führung
d.
Die Schnittentscheidungen
e.
Die Entdeckungen
Neben
bei sind die Räumlichkeiten der FÜNF RÄUME mit Skizzen
dargestellt, um die Ähnlichkeit der Räume was die Pläne angeht ins
klare zu stellen.
Die
vier Räume, außer der zweite Raum, hat den gleichen Eingang zu den
Werken, wie es auch bei den Videowerken üblich ist, um das Außenraum
von den Werkinneren zu trennen. Bei den ersten und letzten Räumen
sind nur ein Wand als Projektionsfläche benutz. Da basiert der
Räumlichkeit, bzw. die Dreidimensionalität nicht auf den Videos.
Bei den dritten sind die Projektionsflächen die gegenüberstehenden
Wänden. Die Projektionsflächen in den vierten Raum sind über
Kopfhöhe freistehend, nach innen gekippt gerahmte Textile.
#1
stille
schweigt einsam
Ein
Flakkern begleitet den ganzen Film.
Das
ist das Symbol für eine Unruhe, die sich im Laufe des Films
allmählich beruhigen wird.
Am
Anfang ist der Frequenz dieses Flakkerns viel höher,
es
wird dann immer kleiner und am Ende passt sie sich dem Rhythmus des
Liedes an.
Diese
Unruhe wird definiert durch die Szenen des Films und mit diesen das
ganze Film begleitende Flakkern.
Das
Video Werk von Dan
Mihaltianu
ist
ein Raum von einem der einsam ist.
Er ist bedrückt.
Bedrücktheit
wegen einer ungewissen Lage.
Die
Zukunft, wie auch die Vergangenheit
schweigt,
bietet
keine Träume, keine innigen Wünsche.
Er
selbst schweigt auch.
Hat
nichts zu sagen.
Er
ist in diesem schweigen immer mehr erschöpft.
Er
bewegt sich kaum.
Und
wenn, dann sehr langsam,
ruckartig
und abgehackt.
Seine
Wahrnehmung fließt nicht,
sie
ist eher fragmentarisch.
Seine
Wahrnehmung fokussiert auf Objekten,
und
wird da blockiert.
Er
lebt kalt,
fühlt
das aber nicht,
wie
auch keine Wärme als Hoffnung.
So
weint er auch nicht.
Es
ist als wären diese Momente die einzigen und für ewig.
Er
ist zwar in diesem Raum nicht gefangen,
und
doch ist er gefangen in halbwahrer Sicherheit,
wie
auch seine Seele.
Nur
das Fenster
-Window-
des
Raumes ist ein Öffnung zur Welt.
Und
das Radio,
das
seinen Alltag begleitet.
Das
ist sein Kommunikation mit seinem eigenen Leben,
für
mehr hat er auch nicht die Kraft.
Um
diese Bedrücktheit mit der Kamerastellung einzufangen ist es
entschieden, dass die Kamera ’als Betrachter’ den Darsteller
dominierend von oben herab aufnimmt.
Die
Darstellerin soll sich sehr langsam bewegen oder überhaut nicht.
Eine
Traurigkeit soll herrschen.
Kein
Enthusiasmus.
Das
Grundgefühl des Bewohner dieses Raumes soll erzeugt werden.
Er
soll introvertiert erscheinen, doch mit einer Selbstverständlichkeit.
Traurigkeit,
wie
auch Einsamkeit,
die
vielleicht auch das Leben selbst geworden sind,
sollen
für ihn nicht unbedingt schmerzhaft sein.
Dieser
Schmerz ist ihm zumindest nicht bewust.
Am
Anfang ist kein Ton da,
sie
steht am Rande des Bildschirms, und das Fenster verläuft durch der
Hälfte des Bildes.
Ein
Szene, wo sie still ist und schweigt.
Der
Zuschauer fragt sich,
ob
da wirklich kein Ton ist,
oder
ob dies Absicht sei.
Diese
Szene soll das Grundgefühl für das ganzen Raum
darstellen.
So
ist die innere Haltung des Darstellers
durch
seine Position auf dem Bildschirm
und
durch die Stellung der Kamera zum Ausdruck gebracht.
Mit
der gleichen Szene soll mein Film auch zu Ende gehen.
Damit
wird dieser Raum auch auf der Zeitachse des Filmes geschlossen.
Der
Ton fängt mit einem Marsch an.
Ein
Marsch, aber aus welchem Land?
Welcher
Beziehung hat dieser Mann zu diesem Marsch?
Es
flackert.
Eine
Unruhe ist zu sehen.
Er
ist ein Teil dieses Flackerns.
Bewegt
sich in eine Nicht Existenz.
Der
Zuschauer bekommt Informationen, verflochten in
dieses
flackern.
Er
hört Radio.
Eine
Frauenstimme.
Welche
Sprache?
Zwei
Frauenstimmen, fast im Dialog.
Man
hört, dass sie Probleme aussprechen.
Ziemlich
gefühlsbetonte Aussagen.
Ich
weiß nicht ob der Zuschauer das Wort “Diktator” heraus hören
kann. So würde er auch das Land erkennen können, um das es sich
handelt. Man hört doch, wenn man einigermaßen Sprachkenntnisse
hat, das es im Osteuropäischenraum sein muss.
Und
ein Diktator.
Ein
Hand, der sich öffnet.
Was
kann das bedeuten?
Hört
der Zuschauer das Wort “Romane” im Film.
Er
ordnet seine Haare grob mit seiner Hand,
nicht
vor dem Spiegel. Hat das was zu bedeuten?
Das
Bild wird ab und zu unscharf.
Es
passt vom Ausdruck her zum Ganzen, weil er das Leben nicht im Griff
hat.
Er
läuft zur einen Ecke.
Flackern
begleitet ihm.
In
der Ecke,
zur
Ecke gerichtet.
Ecke.
Zur
Ecke.
Ein
sehr starker Gefühlsausdruck.
Dann
zurück, aus dem Bild hinaus.
Der
Ton löst sich von dem Marsch zu einem Lied.
Es
klingt leichter.
Das
Flackern ist inzwischen in einer niedrigeren Frequenz.
Die
Kamera kommt ihn ran.
Die
Sprache ändert sich zur Deutsch.
Jetzt
darf der deutschsprachige Zuschauer,
wenn
er konsentriert genug zuhört,
mehr
verstehen.
“das
Volk hat gesiegt”.
#2
sing
dich in sand geruch
Viele
kennen sicher das Gefühl, in bestimmten Räumlichkeiten singen zu
wollen. Auch wenn sie es sich selbst nicht erlaubt, glaube ich, dass
dieses Gefühl bei jedem vorhanden ist. In einer Kathedrale, im Wald,
bei einem Spaziergang, auf dem Dach eines Wolkenkratzer, wenn man
spät am Abend die letzte Person im Büro ist, wenn der Wind die
Stimme vom Mund wegschnappt, wenn sich die Gesänge durch ein Echo
vervielfältigen – doch meist, wenn man allein ist.
Bei mir taucht dieses Gefühl immer
wieder auf. wenn ich eine wildfremde Sprache höre.
Eine Sprache, von der ich kein
einziges Wort verstehe, und mich von der Melodie der Sprache hin zu
fremden Geographien verzaubern lasse. Immer wieder wenn ich auf der
Straße oder im Bus, in einem Cafe oder Museum, Personen aus anderen
Sprachräumen zu hören bekomme, passiert es, dass ich mich vergesse
und ich mich auf einmal beim Versuch wiederfinde, eine Sprache
nachzumachen.
So probiere ich, die Mundbewegungen
und das Gefühl dazu im Mund und im Körper zu spüren.
Und ich bin oft fasziniert wenn ich
denke, dass sie –die Fremden- dieses bestimmte Gefühl ihr Leben
lang erleben.
Ein
ähnliches Gefühl war das prägendste für mich im Raum #2.
Als
ich das Video-Werk ’into
the sun’
von Doug
Aitken
eintrat, war ich erstaunt; ich fühlte mich wie ein Tourist in einem
fremden Land und schaute mich in einer schwebenden Art um.
Dabei
war es sicher mitentscheidend, dass der Boden dieses Raumes mit Sand
belegt war. Dieses Gefühl an den Füßen und Schritten entführte
meine Phantasien im gleichen Moment in das Exotische.
Die
vier Leinwände, die den Raum umgaben, verschluckten den Betrachter
in diese andere Welt.
Der
Betrachter hatte in keiner Position seinen Rücken frei, so war er in
diesem Raum viel weniger ein Betrachter, sondern hatte viel mehr das
Gefühl, in eine fremde Welt hineingezogen zu werden.
Bevor
ich diese Videoinstallation betrat, hatte ich das Konzept dazu
gelesen.
Doch
als ich dann drinnen stand,
war
es für mich sehr schnell ziemlich nebensächlich,
weil
das Flair diese Raumes mit warmen,
bildhaften
Projektionen,
auch
unterstützt durch den Sand am Boden mich entführte.
Ich
meine, dass dieser Raum weniger ein Thema bearbeitet, als vielmehr
ein Raumerlebnis geschaffen hat, denn man verlor sehr schnell das
Gefühl ein Betrachter zu sein.
Dies
empfinde ich als die Stärke dieses Werkes.
Mein
Film zu diesem Raum beginnt mit einem Auge auf der Leinwand.
Das
Auge wirkt in Relation zu meiner Darstellerin sehr groß.
So
ist die Auge,
auch
wegen der Sättigung der Farbe und der groben Körnigkeit eher wie
ein Gemälde,
als
ein Projektion.
Sehr
entscheidend an meiner Verfilmung dieses Raumes ist das Thema von
waagerecht, senkrecht und schräg.
Damit
verbinde ich die Idee,
dass
ich mit der Schrägstellung der horizontalen Linie zwischen Wand und
Boden,
meinen
Gefühl entspreche, den realen Alltag verlassen zu haben.
Denn
meine Empfindung dieses Raumes entspricht dem Empfinden eines
Touristen(!).
Dies
will ich mit unterschiedlichen Winkeln gekippte Kamera zum Ausdruck
bringen.
Die
in unterschiedlichen Winkeln gekippte Stellung der Kamera ist, meine
ich, deine Darstellung von Wahrnehmung, die das Leben nicht von der
ernsten Seite begreift, sondern sich eine lockerer Art gönnen kann.
So
habe ich auch am Ende des Films ein Lächeln mit eingebaut.
Ich
reagiere auf den Raum mit einem Gesang,
von
dem ich denke,
dass
er dem Klang der Menschen in dieser Welt und dem Ablauf des Tages
entsprechen könnte.
Ein
Gesang mit Wörtern und Sätzen,
die
ich nicht kenne,
und
meine sie mal in mein Gedächtnis aufgenommen zu haben.
Die
Geräusche des Videowerkes habe ich, obwohl ich sie manchmal auch
störend empfand, nicht ausgeblendet. Wie auch die nicht harmonischen
Stellen in meinem improvisierten Gesang. Beides fand ich sehr passend
in der Begegnung dieser Kultur, dieses Land und seiner Menschen.
Ich
meine, dass man von den Menschenabbildungen auf den Leinwänden, den
Kulturraum mehr oder weniger erahnen kann.
Um
das Gefühl des Bodenbelags auszudrücken, hat die Darstellerin ihre
Sandalen ausgezogen. Sie sollte mit ihren Füße schleifend im Sand
laufen. Um dies noch zu verstärken, wollte ich, dass sie mit dem
Sand spielt, ihn in die Hand nimmt und zu Boden rieseln lässt.
Ich
hoffe, dass der Zuschauer, wenn er es nicht empfindet, es doch
zumindest sehen kann.
#3
urlauten
lauten gesänge
Es herrscht ein Polarität im Raum.
Schwarz
und Weiß.
Man
und Frau.
Die
Gegensätze sind nicht miteinander,
sondern
gegeneinander.
Mann,
mit Zuschauern in weißen Hemden;
Frau,
eine schwarze Gestalt ohne Zuschauer.
Mann,
singt ein religiöses Lied;
Frau,
kann sich nur mit primitiven Urlauten zum Ausdruck bringen.
Gesang
des Mannes wird mit Applaus der Männer in weißen Hemden bestätigt,
Ausdruck
der Frau ist trotz der Tiefe ihres Blick unbeschützt,
ungeschützt.
Die
Aufteilung der Nutzung des Raumes für das Videowerk von Shirin
Neshat,
überstimmt sehr dem Konzept ’Polarität’. Wenn der Zuschauer in
den Raum eintritt, hat er auf der Wand auf die er stößt nicht zu
sehe. Doch links und rechts. Die Projektionswände stehen sich
gegenüber. Auf der linken Wand ist der Mann mit seinen Zuschauern
hinter ihm, auf der rechtern die Frau mit leeren Sitzplätzen. Die
beiden Geschlechter dieser Gesellschaft sind von der Künstlerin in
einen Dialog gesetzt worden. Mein Ziel ist, dieser Polarität auf dem
Bildschirm zu erzeugen.
Wie
gewöhnlich in Videoinstallationen muss der Eintritt der Zuschauer
nicht den Anfang des laufenden Videos treffen. Aber das Video der
Shirin Neshat hat ein deutlichen Anfang. Für meine Arbeit habe ich
gleichen ehrzählerischen Aufbau gewählt.
Turbulent
ist der Titel des Werkes. Auf der linken Wand ist der Titel im
lateinischen Alphabet geschrieben, auf er wo die Frau erscheinen
wird, in einem anderen Alphabet. Sie kommen zeitlich parallel auf die
gegenüberstehenden Projektionswände. So ahnt man den Kulturraum des
Videowerkes.
Die
erste Frage, die ich mir bei meiner Übersetzung des Videos stellte
war, wie ich die Polarität dieses Raumes darstellen sollte. Wie die
gegeneinander stehenden Projektionswände, aber auch die Synchronität
und die Art von Gegensätzlichkeit auf der das Konzept beruht.
Es
wäre möglich den Raum auf dem Bildschirm in einer Perspektive
abzubilden, und die parallel laufenden Projektionen miteinzubeziehen.
Das
war keine Lösung, da dies Bild mir viel zu formal schien.
Mir
war die Inhaltliche Polarität darzustellen viel wichtiger.
Inzwischen
hatte ich es auch bemerkt, dass unsere visuelle Wahrnehmungen sowieso
für die Filmsprache geschult war. Wir neigen dazu die nacheinander
kommenden Bilder in einem Dialog wahrzunehmen. In vielen Spielfilmen
sehen wir oft am Anfang, zwei Personen kommunizieren, aber dann ist
es häufig, dass die einzelnen Personen in die Kamera sprechen oder
zu einem, der neben der Kamera sitzen mag.
So
habe ich mich entschlossen, die zwei Aufnahmestellungen ineinander zu
drängen.
Dies
sind Kamerastellungen die mit gleicher Distanz und Winkel auf die
gegenüberliegenden Wände gerichtet sind. Im ersten Teil, wo der
Mann seinen Gesang ausübet, soll die Aufnahme auf diese Wand
dominieren. Im zweiten Teil, wo die Frau mit ihren Lauten sich
ausdrückt, die andere Stellung. So gebe ich den zwei Teilen,
entsprechend mal dem einen und mal dem anderen die Hauptrolle.
Der
Film fängt an mit der Darstellung des Saales. Es ist auf beiden
Seiten der gleiche Saal, einmal besetzt mit Zuschauern, Publikum des
Sängers, und einmal ohne Zuschauer, der Saal in dem die Frau
auftreten wird. Diese zwei Bilder sind nacheinander geschnitten. Um
den Anfang zu definieren, dass es mit dem Saal mit Zuschauern
anfangen wird, ist das erste noch mal auf der dritte Reihe noch mal
reingeschnitten.
Dann
kommt man zu dem Publikum ran, oder zu den zuschauerfreien Plätzen.
So hat man die Möglichkeit die Zuschauer von nahe zu betrachten, und
ein Gefühl für den menschenfreien Raum zu entwickeln. Dies ist,
meine ich eine dramaturgische Entscheidung des Videokünstlers
gewesen, die ich in meine Arbeit mit einbezogen habe.
Der
Mann fängt an zu singen. Ein religiöses Lied. In dieser Darstellung
stellt für mich die Religiosität ein höher entwickeltes Niveau der
Auseinendersetzung mit dem Leben. Dar ich meine, dadurch dass die
Männer in weißen Hemden dargestellt sind, wird die Wahrnehmung in
diese Richtung geleitet. Die Videokünstlerin bewertet den Mann und
seine Position nicht.
Nach
dem der Mann den Raum betritt, tritt auch die Frau ein. Die Frau ist
eine dunkle Gestalt. Diese Frau ist für mich ein Symbol für die
Frauen in der gleichen gesellschaftlichen Position. Das will ich bei
meiner Übersetzung verdeutlichen. So kommt noch eine dunkle Gestalt,
der Schatten der Tänzerin, in das Bild rein. Der Mann singt. Und
noch eine Gestallt. Die Tänzerin kommt rein. Diese Frauengestalten
werden im Laufe meines Films mit Überblendungen sich vermehren. Wie
die Videokünstlerin von vielen Frauen eine genommen hat und in ihrem
Video als Symbol darstellt, löse ich diese Symbol als Betrachter
diese Raumes wieder auf, und mache mehrere Frauen aus einer Frau.
Er
singt weiter.
Dieser
Gesang berührt mich.
Aber
ich bin irgendwie skeptisch über die Beziehung zwischen ihm und
seinem Gesang.
Er
klingt sehr innig, und ich glaube, dass er den Inhalt des Lieder sehr
gut übersetzt.
Doch
habe ich meine Probleme darin, wie diese Niveau der Weltanschauung
ohne den Anteil der Frau zustande kommt. Es sollte auch nicht schwer,
dieses Gefühl in diesem Raum zu entdecken. Auch wenn man fasziniert
ist von dem Gesang des Mannes, und wie die Zuschauer in weiß ihn
bestätigen, sollte die Frau auf der gegenüberstehenden Leinwand,
das Wahrnehmen des Liedes nicht freilassen.
Wen
auch nicht die fehlende Frauen im Raum, zumindest die Frage, warum
die Frau als eine dunkle Gestallt dargestellt ist. Was der Grund
dafür sein mag. Ob dies die dunkle Frau ist, oder die Frau im
dunklen.
Wie
gesagt bin ich skeptisch ihm gegenüber und deswegen fokussiere ich
mit der Kamera auf seinen Mund.
Ich
will sehen wie er singt.
Ich
eliminiere in meiner Wahrnehmung die ihm bestätigenden Zuschauer.
Meine
Wahrnehmung ist mein Film.
Ich
eliminiere das sein Gesicht,
und
fokussiere auf seinen Mund,
um
die Wahrheit zu sehen.
Ist
die weiße Art, die er von den Gesang übernimmt und mimt auch echt?
...
Er
ist nicht synchron.
In
dem Werk des Videokünstlers ist von der Frau sehr wenig zu sehen.
Ich probiere auch dies, um meine Empfindungen und Wahrnehmungen zu
übersetzen, von der puren Art des Videos zu lösen. Ich baue mein
Rankommen an die Frau in dieser Gesellschaft in mein Video mit ein.
Die Tänzerin hört dem Liede des Mannes zu, sie lässt sich ein, auf
die spirituelle Ebene im Dialog, hat eine Gebetshaltung, und äußert
sich in sich. Sie hat für ihre Äuserungen nur den Raum ihrerselbst.
Ihr
Gesicht wird gesehen. Sie ist in Dialog mit...
Ihr
Gesicht wird geschliffen, mit dunklen.
Ihr
Gesicht wird geschliffen, mit hell.
Das
ist Leben.
Der
Gesang des Mannes kommt zu Ende, ihm wird applaudiert.
In
der Überblendung bekommt man ’sie’ zu hören.
Sie, in urmenschlichen, animalischen Lauten.
Sie, in urmenschlichen, animalischen Lauten.
In
Ausdrücken, die nicht entwickelt sind wie die, des Mannes.
Eine
Sprache, die kaum verständlich ist.
Aber
die, für diejenigen die es verstehen wollen, und sensibel hinhören,
vieles zum Ausdruck bringen kann.
Eine
Kraft, die von innen raus drängt.
Eine
Kraft, die trotz allem ihren Raum zum Ausdruck sucht.
Laute,
die stark auseinanderliegende Gefühlssituationen zum Ausdruck
bringen,
die
sich aber in nicht mehr,
als
in Geschrei verwandeln können.
Die
Künstlerin hatte die unterschiedlichen Laute nacheinander gesetzt,
ich finde sie gehören auch aufeinander.
Laute
von Frauen , statt einer Frau sind viel chaotischer.
So
habe ich auch die Möglichkeit gefunden, das Gefühl von Turbulent zu
stärken.
Die
Bewegung der Tänzerin ist die Verkörperung der Spannung der Seele.
Der
Ballast der Seele, dem Körper zu eng wird.
Die
Hände sind die mitschreiende Organe, die Gegenüber sucht.
Der
Mann ist in diesem Teil als ein Betrachter mit eingebaut.
Ein
Betrachter mit einem bestimmten Blick,
den
jeder selbst interpretieren soll.
#4
zukunft
hygen schmerzt allein
Das
ist der Raum,
der
mich meine Fußsohlen
bei
jedem Schritt hören ließ.
Ich
bin in das Werk rein,
und
hörte als Ton
dominierend
meine Fußsohlen.
Zu
diesem Raum mit Gesang reagieren zu wollen,
wäre
nur unter Drogen möglich.
Ich
war stumm.
Ich
war allein
und
es war kalt.
Ich
war mehrfach ineinander gefangen.
In
einem Raum im Raum.
In
eine Enge in dieser Raum.
In
meinem eigenen Drehen.
Da
waren Menschen,
alle
fremd.
Auch
wenn sie lächelten.
Alles
war fremd,
doch
war ich mittendrin.
Wollte
das Bild von einem Mädchen mir Nähe schenken?
Es
hat meinen Blick gefangen.
Doch
auch sie war ’kalt’.
Ich
näherte mich zu den Menschen
auf
den Bildschirmen, sie stießen mich ab.
So
habe weiter gesucht.
Alles
war steril.
Alles
war hygen.
Zu
hygienisch.
Die
Klänge,
die
Bilder,
alles
geruchlos.
Alles
hart.
Ich
musste an Zukunft denken.
Es
war Schmerz.
Bildschirme
der Videoinstallation gehen in den Ausschnitt meines Filmes rein und
raus.
Sie
gehen von rechts rein und links raus.
Ich
drehe mich nach rechts.
Die
Bildschirme gehen von links rein und rechts raus.
Ich
drehe mich nach links.
Zwischendrin
pendele ich auf einem Bildschirm,
wo
mein Blick
bei
dem Mädchen hängen bleibt.
Der
Film über Raum #4 wird überwiegend durch die Kameraführung
übersetzt.
Ich
habe mit Schnittentscheidungen sehr wenig dazu gefügt.
Außer
das ich Geschwindigkeiten in ein paar Szenen
erhöht
habe
und
so das Zukunftsgefühl
probiert
habe zu erzeugen.
Der
Ton hat dies begleitet.
So
habe ich entdeckt,
dass
man mit Veränderung der Geschwindigkeit
einen
sehr starken Einfluss auf den Ton haben kann.
Weil
man die Grundmaterial benutz,
verliert
man die Beziehung zum Grundton nicht
-ein
ziemlich wichtiger Vorteil, weil man im Ton das Zusammenspiel sehr
schnell verlieren kann-
An
ein paar Stellen habe ich
den
gleichen Ton
in
unterschiedlichen Geschwindigkeiten benutzt
und
meine,
das
sie sehr gut zusammen gewirkt haben.
Die
dynamische Kameraführung ist meiner Meinung nach
Das,
was die Essenz dieses Raumes wiedergibt.
Den
Verlust an einem sicheren Raumgefühl.
Man
weiß,
dass
man in einem Raum ist,
der
mit Bildschirmen umgeben ist.
Mit
der Eigenschaft der Bewegung,
die
die Kamera übernimmt,
erlebt
man einen starken Verlust an Raumgefühl.
Man
verliert sich selbst.
Wenn
die Darstellerin im Bildschirm auftaucht
wird
es doppelt so irritierend.
Weil
man sie unerwarteter Weiße aus Kniehöhe filmt.
Dann
zoomt die Kamera auf einen der Bildschirmen in dem Raum,
wo
ein Frau von oben gefilmt ist.
M.
C. Escher!
Raum?
Unten
- oben ?
Dann
taucht der Unruhe auf.
Der
Ton wird unruhig bis aggressiv.
Die
Bewegungen der Kamera unterstützen es.
Die
Geborgenheit war sowieso nicht zu fühlen.
Jetzt,
wandelt
sie sich
zu
einer aggressiven Suche.
Irgendwo
sollte man hängen bleiben können.
Sich
ausruhen.
Man
lässt sich zur einen Bildschirm ein.
Es
wird heller.
Der
Ton wird beruhigt sich.
Man
kommt dem Bild näher.
Es
wird heller.
Der
Ton
löst
sich
von
der Unruhe.
Das
Bild
taucht
in
das
Weiß.
Der
Ton
begleitet
die
Suche
in
das
ferne
Sichere.
Durch
das
Weiß
zu
dem
sich
hinter
ihm
ausweitendem
Nichts
Nichts
Nichts
Nichts
#5
black
rhythm world
Türlü. Das ist ein Gericht in der
Türkei. Ein Gemüseessen wo alle möglichen Gemüse zusammen gekocht
werden. Als ich in den Raum von Marcel Odenbach eintrat, hatte
ich das Gefühl von Türlü. Alles was ineinander und übereinander
verflochten war, ging um Rhythm. Rhythmen der Afrika. Rhythm im MTV.
Rhythm, der sich als Zeichen dieser Kultur der ganzen Welt darstellt,
und eine Schwingung auslöst.
Ich wollte mit tanzen.
E.
Schlussfolgerungen
*Weil
das ein Projekt ist den ich unter Experiment einordne, sollte auch
nachvollziehbar sein, dass mein Resume viel gewichtiger ist als der
Arbeit selbst. So meine ich, mein Grundgefühl für das Medium
aufgebaut zu haben. Erkennungen zum vergessen, die in den kommenden
Arbeiten von selbst auftauchen werden sollen.
*Film
und Raum in Beziehung mit der Zeit
Wie
der Mensch mit einer Beziehung von Zeit und Raum umgeht ist sicher
nicht das Gleiche wie in der Beziehung zwischen Zeit und Film. Mit
der Kraft von “Raumschaffen” verfolgt man sozusagen den
Menschlichen eine Verewigung zu schenken. Die Lebens-Zeit eines
Bauwerks hat in Relation zu einem Menschensleben eine übergreifende
Dauer. Wenn man mit Architektur arbeitet löst man sich grundsätzlich
vom Zwang der Zeit. Beim Ablauf eines Film ist die Zeit unheimlich
stark in Spiel. Man hat als Grundmuster des Films die Zeit. Und man
bewegt sich auf diesem Muster, trifft abhängig von diesem Muster die
Entscheidungen.
In
der Architektur wirkt sich dieser Muster hingegen viel stärker in
der Dreidimensionalität aus.
Welche
Anstöße für das Denken des Betrachters sollten sich ergeben?
Was
hat sich für dich aus diesen Projekt als Konsequenz für Zukünftige
Arbeiten ergeben?
Welche
Strategien?
Was
würdest du heute anders machen?
+++++
Analyse
der Elemente von Filmbildern
Ein
Filmbild entsteht grundsätzlich aus zwei Elementen. Dies sind die
Parteien+++ die bewegt sind und die Parteien die unbeweglich sind.
Während
die Bilder sich bewegen, und eine ständige Veränderung auf der
Projektionsfläche zu betrachten ist, sind sämtliche Flächen für
eine relativ längere Zeit unbeweglich. das ist oft die Architektur
oder die Bühne in den der Handlung statt findet.
Man
kann die Bildelemente auch abhängig davon zur zwei teilen, ob sie
lebend sind oder nicht. Das ist was ich bei Bildanalyse bevorziehen
wollen würde. Das heißt ich würde bei meiner Wahrnehmung den
Mensch, und das Tier als bevorzugte Teile eines Bildaufbaues
bezeichnen.
Ob
die Stellung der Kamera parallel zur Erdoberfläche ist, oder nicht
ist ziemlich entscheidend für den Bildern die Entstehen. Die
Projektionen von den Aufnahmen werden immer von den Menschen
betrachtet die, die Erdziehungskraft der Erde von ihre Lebensanfang
her kennen, die damit ihre Lebensvokabular aufgebaut haben, und die
alles mit diese Basicwissen wahrnehmen werden.
Wenn
man filmt, sollte man davon ausgehen, dass es ähnliche Funktion hat
wie die Augen einer Betrachter. Und die parallele Einstellung der
Kamera zur der Erdoberfläche, hat eine sehr wichtige Wert.
Natürlich
kann man diese Eigenschaft von der Wahrnehmer, als ein Täuschungsweg
oder versteigerndes Erlebnis benutzen. Oder man sollte auch viel mehr
damit anfangen können. Doch muß man sehr klar sein, daß die
Parallelität der Objektiv ein sehr starke Element ist.
Man
könnte unterschiedlichste Filmer, Filmepisoden, Filmerlebnissen
unter dieser Betrachtung analysieren und die Wirkungen in der
Gefühlsebene forschen.
„Boden“
wäre hier der Stichwort.
Parallelität
und zur Boden (Erde) oder zur Erdziehungskraft.
Das
sind zwei ziemlich starke Linien die noch den Wahrnehmung des
durchschnittlichen Menschen ausmacht.
Natürlich
ist es die Frage, wie diese beide ziemlich unsichtbare Linien sich in
Wahrnehmung der Zukunftsmensch weiter entwickeln wird.
Aber
ich bin in der Meinung, obwohl der Mensch viele Naturlinien wie die
Sonnenaufgang und -untergang ziemlich verloren hat, ist die von mir
genanten Linien immer noch ziemlich stark in unseren Leben.
Archaische
Menschen ...
Wie
es mit Virtual Reality und Zukuftsleben ...
Balance
von Gehirn und Ohr ....
Schwanz
und Bart von Katzen....
Was
für ein Bedeutung hat der Fuß?
Fuß,
auf was das Körper sich tragen läßt? Das die Balletzänzer auf den
Fußspitzen ihr Balance halten können ist ein ziemlich starkes Bild.
Es lässt sich auch ziemlich oft von den Zuschauern bewundern?
Unterschiedlichste
Körperteile in Beziehung mit der Boden?
Wie
nützen die Regiseure diese Starke Wahrnehmumgselement der Menschen
in ihren Filmen aus.
Wie
ist es in den surrealen oder sciencefiction Filmen?
Wie
ist es in den Werbungen oder Music Videos?
oder
in den Werken von Videokünstlern?
Die
Teilnahme der Kamera in Ablauf der Handlung. Der Kamera kann als eine
invisible Teilnehmer die das Ganze betrachtet in der Ablauf und Film
teilnehmen. Aber er kann kann auch als eine der in den Handlung
teilnehmenden Figuren sich in den Film bewegen.
Dies
hat den Folgen, daß der Zuschauer sich in den Film als
ausenstehender Betrachter wahrnimmt, oder daß er sich als eine der
Figuren in den Film bewegt. Der Blickwinckel und der Bewegungsablauf
der Kamera kann den Zuschauer als einer der Darsteller in den
Handlung in das Film reinintegrieren.
Die
Kameraführung in den Filmen den man unter Dogma einordnet, oder auch
andere Filme wo die Stellung und Bewegung der Kamera weniger stabil
sind, bringen den Zuschauer in eine andere Art von Wahrnehmung, und
Teilnahme an der Film.
Die
Kamerastellung und Führung kann man in der Art von Kopfstellung und
Führung leiten. So wandelt der Optik des Kameras zur Augen der
Betrachter, und das Gefühl für die
Diese
Stellung von Kamera würde ich auch für die Wahrnehmung eines sich
nicht wagrecht haltenden Menschen benutzen. Der nicht stabil im leben
steht, sondern in eine gekippt sein, sein Stabilität findet. z.B.
die Wahrnehmung der Straßenmenschen, die in einer Rucksack an einer
Mauer aufwacht und wie er bis er aufrecht steht, die am Morgen zum
Arbeit gehenden Menschen von unten, in halb liegen halb sitzende
Position, in unterschiedlichen Winkeln wahrnimmt.